Archiv für Mai 20, 2008

Mehr Live-Fußball im Free-TV

Der Samstag bleibt Kernspieltag der Bundesliga, allerdings nur noch mit fünf statt sechs Spielen.

Auch das Freitagsspiel wird Bestand haben.

Sonntags gibt es – vor allem aus Rücksicht auf die donnerstags spielenden Uefa-Cup-Teilnehmer – künftig drei Partien.

Frühere Sonntagsspiele
Das sind die Eckdaten, die ab der Saison 2009/2010 gelten und unabhängig vom Bundeskartellamt eingeführt werden können.
Zwei der Sonntagsspiele werden in Zukunft um 14.45 Uhr angepfiffen, eins um 17.00 Uhr.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) informierte die Profivereine und anschließend die Öffentlichkeit am Dienstag über die denkbaren Szenarien der TV-Vermarktung.

Zwei Varianten möglich
Bei Variante A bliebe alles, wie es ist: Die Sportschau oder eine ähnliche Sendung würde samstags um 18.30 Uhr, die Free-Verwertung am Sonntag wie gehabt ab 22 Uhr beginnen.
Bei Variante B gäbe es die Sportschau samstags erst um 22 Uhr, sonntags stattdessen schon um 18.45 Uhr.
Liga bietet mehr Live-Spiele an
Aber keine Regel ohne Ausnahme: Immer, wenn die Nationalmannschaft mittwochs spielt (achtmal pro Saison) wird das Freitagspiel auf Samstag, 20.30 Uhr, verlegt und den Fernsehsendern als Spiel des Monats angeboten.
Bei Variante A können zusätzlich acht Sonntagsspiele für Live-Übertragungen gebucht werden, die dann statt um 17.00 Uhr um 20.30 Uhr angepfiffen würden.
Da die Variante B mit nur drei zeitnah zu nutzenden Spielen unattraktiver ist als der Samstag mit fünf Spielen, ist die Liga bereit, in diesem Fall sonntags 16 Live-Spiele zu offerieren.
19 Vermarktungspakete
Nicht verschwiegen wurde auch, dass sich der Profifußball vom neuen Spielplan mehr Erlöse verspricht.
Die Einnahmen aus den Live-Spielen sollen dabei eventuelle Rückgänge bei den Rechten für Zusammenfassungen kompensieren.
Insgesamt sollen 19 Pakete zur Ausschreibung kommen, zu denen auch Internet- und Mobilfunk- sowie Auslandsrechte gehören.
Noch nichts entschieden
Diese Pakete müssen allerdings vom Kartellamt abgesegnet werden, weshalb Liga-Präsident Reinhard Rauball zur Vorsicht mahnte.

„Noch ist nichts entschieden. Wenn die Ausschreibung startet, können interessierte Unternehmen im Rahmen der vorgestellten Szenarien ihre Gebote abgeben. Die letzte Entscheidung über die Annahme eines Szenarios wird dann die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes haben“, sagte er.

Zweite Liga am Samstag
In der Zweiten Liga werden in Zukunft drei Spiele freitags angepfiffen (18 Uhr), eins am Samstag (13 Uhr) und vier am Sonntag (12.30 Uhr). Das Spiel am Montag bleibt wie bisher.
Allerdings gibt es auch im Unterhaus Ausnahmen: Achtmal wird ein Freitagsspiel erst um 20.30 Uhr angepfiffen – dann, wenn die Bundesliga auf den Samstag ausweicht.

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Bremen leiht Carlos Alberto an Boafogo aus

Nachdem die letzten Formalitäten in Brasilien geklärt werden konnten, bestritt Carlos Alberto am vergangenen Samstag, 17.05.2008, sein erstes Meisterschaftsspiel für Botafogo Rio de Janeiro.

Bei der 0:1-Niederlage am zweiten Spieltag gegen Cruzeiro Belo Horizonte stand der 23-jährige Mittelfeldspieler dabei gleich in der Startaufstellung.

„Es ist für uns positiv, dass Carlos nun bei Botafogo spielen kann. Es ist wichtig, dass er wieder vollends gesund wird und seine Sicherheit zurückbekommt“, sagte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs nach dem geglückten Transfer und zeigte sich zuversichtlich, dass Albertos Wechsel zum brasilianischen Meister von 1995 der richtige Schritt ist: „Ich bin überzeugt davon, dass es bei Botafogo für ihn besser laufen wird als beim FC Sao Paulo, denn diesmal ist er in der Meisterschfaftserie von Anfang mit dabei.“ Außerdem unterstrich Allofs dabei den positiven Aspekt für Werder: „Wir werden sicher davon profitieren. Denn entweder startet er nach seiner Ausleihzeit bei Werder noch einmal durch oder er wird für Botafogo beziehungsweise andere Klubs wieder interessant.“

Der Ausleihvertrag zwischen Botafogo und Werder Bremen läuft bis zum 30.06.2009.

Hier noch ein kleines Video über ihn:

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Bommer bleibt Coach beim MSV

Der MSV Duisburg wird das Unternehmen Wiederaufstieg mit Trainer Rudi Bommer in Angriff nehmen. Das ist die wichtigste Botschaft aus der Aufsichtsratssitzung des Bundesliga-Absteigers, in der die Zukunft ausführlich besprochen wurde..

Das von Sportdirektor Bruno Hübner ausgearbeitete Konzept für die kommende Saison in der 2. Fußball-Bundesliga konnte das Kontrollgremium des MSV überzeugen. Demnach sollen noch drei bis vier jüngere Akteure verpflichtet werden. In dem brasilianischen Abwehrspieler Tiago (27) wurde schon der erste Neuzugang vermeldet. Zurzeit besitzen 16 weitere Spieler gültige Verträge beim MSV.

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